The Wedding at Pemberley

A Play in One Act

von Anne und Arthur Russel


Kirstens Meinung Mellas Meinung

The Wedding at Pemberley - Buchcover

erstmals erschienen: Dezember 1949
Taschenbuch, Kenyon-Deane, ISBN: 0715503308



Kirstens Meinung

The Wedding at Pemberley ist ein kurzer Einakter; das Stück erzählt eine kleine Episode am Tage vor Georgiana Darcys Hochzeit. Als Charaktere erscheinen lediglich Mrs. Reynolds, Elizabeth Darcy, Jane Bingley, Catherine Bennet, Mrs. Bennet und Lydia Wickham. Lydia platzt überraschend in die Hochzeitsvorbereitungen und versucht mit einer kleinen Erpressung Geld von Elizabeth zu erlangen. Man hat das Stück in ein paar Minuten gelesen, aber die Charaktere sind sehr typisch dargestellt und die kleinen Szenen sind wirklich sehr amüsant. (Kirsten 6/2000)


Mellas Meinung

Dieses, wie der Titel schon sagt, Spiel in einem Akt, stellt für einen Fan von Austen's Werken zwar kein Muss dar, doch ist das gerade einmal sechsundzwanzig Seiten kurze Stück eine nette kleine Bereicherung für einen "Janeiten".

So befindet sich der Leser - besser: der Zuschauer - am Tag vor Georgiana Darcy's Hochzeit und neben ihr gehören lediglich Mrs Reynolds, Mrs Bennet, Lydia Wickham, Catherine Bennet, Jane Bingley und, unverzichtbar, Elizabeth Darcy zu den auftauchenden Charakteren.

Gleich zu Beginn muss ich auf kleinere Übel hinweisen. So scheint die Wahl Mr Collins als Schreiber eines warnendes Briefes an Lizzy, bezüglich der Ankunft der Wickhams, absolut hilflos und als letzte Rettung. Störend war für mich ebenso, dass Kitty zu Beginn lediglich mit ihrem vollen Namen angesprochen wird, was befremdlich wirkte, aber plötzlich umschwenkte, als wären sich die Autoren selbst darüber bewusst geworden. Auch dass Lizzy ihrer Schwester Jane von der Wickham-Georgiana-Affäre berichtet, ist salopp gesagt, sinnlos, wo wir doch wissen, dass sie das schon in "Stolz und Vorurteil" tut.

Zur Handlung, vielmehr dem bloßen Inhalt, zählen vordergründig die Hochzeitsvorbereitungen und hier besonders die Kleidung. Was sonst, bei einem Ensamble was ausschließlich aus Frauen besteht? Nun, schon beim Betrachten der Charakterauflistung braucht man wohl nicht lange zu überlegen, wem die Rolle des "Störenfriedes" zufällt. So sorgt Lydia Wickham für den Konflikt in dieser Szenerie. Mrs Wickham selbst schien mir teilweise schon fast zu aufgeblasen, doch dem Grundgerüst ihrer selbst sind die Personen im Groben treu geblieben.

Insgesamt ist alles eine nette Idee mit witziger Pointe und dass die Vergangenheit in Ramsgate, Georgiana's gemalte Bilder und vermeintliche Liebesbriefe solch ein recht unterhaltsames Intermezzo mit diesen unterschiedlichen Damen liefern kann, ist doch bemerkenswert.

Fazit: Witzig und ein bisschen etwas von einer Gutenachtgeschichte - aufgrund der Kürze. (Mella 11/04)



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